Wozu eigentlich Cloud?

IT-Infrastrukturberatung für KMU – IT-ADAPTED entwickelt skalierbare IT- und Cloud-Lösungen für effiziente & sichere Unternehmensprozesse

Ein Thema, das schon mehrere Jahre präsent, aber noch längst nicht in allen Unternehmen etabliert ist.

Oftmals sind offene Fragen zu Datenschutz oder Informationssicherheit Gründe, weshalb Unternehmen lieber weiterhin auf on-premise setzen. Kommt Cloud-Computing zur Sprache, höre ich häufig: „Wozu eigentlich Cloud? Ich habe doch alles im Hause und es funktioniert.“ Die Frage nach der Funktion ist hierbei auch nicht entscheidend, sondern eher:

Was kostet mich die Hardware, die ich im Hause habe? (Beschaffung und Wartung)

Hab ich das richtige Personal bzw. überhaupt Personal, um die Hardware korrekt zu händeln?

Welche Betriebskosten habe ich (Strom, Kühlung, Raummiete usw.)?

Außerdem muss die on-premise Umgebung auch immer so ausgelegt sein, dass ich auf Jahre hinaus plane. -> Beispiel:

Es wird eine neue Firewall angeschafft, das Unternehmen hat derzeit 100 Mitarbeiter. Ein Wachstum wird angestrebt. Das heißt, die neue Firewall muss einen Durchsatz leisten können, der sich auf weit mehr als 100 Mitarbeiter bezieht.

Das ist nur ein Beispiel von vielen, denn man könnte jetzt dasselbe für Storage, Backup-Lösungen u.Ä. tun. Darum geht es an der Stelle aber jetzt nicht, sondern um die Frage: „Wozu eigentlich Cloud?“ -> Einfache Antwort: 

Um Kosten einzusparen und ein Stück weit den Verwaltungsaufwand abzugeben. Außerdem stützt es die orts- und zeitunabhängige Zusammenarbeit ungemein.

Was heißt das konkret?

Wir sind bzgl. unserer IT-Ressourcen flexibler und können skalieren, weil wir immer nur genau für DAS bezahlen, was wir gerade wirklich nutzen. Ändert sich der Bedarf, können wir das jederzeit anpassen, ohne in teure Hardware investieren zu müssen.

Die Verantwortung liegt nicht mehr nur allein im IT-Fachbereich. Wir teilen uns diese mit dem Provider bzw. Dienstanbieter, denn dieser ist für die Verfügbarkeit und Bereitstellung verantwortlich. Ebenso müssen die Sicherheitsmaßnahmen von ihm implementiert werden, worum wir uns somit auch nicht mehr kümmern müssen bzw. nur noch zu einem gewissen Teil.

Als Unternehmen kann ich selbst entscheiden, wie viel und was ich konkret auslagern möchte, daher lohnt es immer sich die Frage zu stellen: Was möchte/kann/darf ich denn mit Cloud-Computing tun?

Grundsätzlich muss und sollte man auch nicht sofort komplett alles umverlagern, denn auch das muss geplant werden. Unternehmen starten häufig mit virtuellen Maschinen oder einfacher Datenablage in das Thema Cloud-Computing. Zunächst muss man sich anschauen, welche Daten habe ich genau, was davon ist kritisch (z.B. hoch vertraulich etc.) und was ist weniger kritisch. Dann kann man entscheiden, welche Schritte als nächstes anstehen.

Möchte ich zukünftig vielleicht eine andere Art der Zusammenarbeit (z.B. orts-, zeit- und geräteunabhängig)? Sollen Hardwarekosten eingespart werden? Kann ich vielleicht für bestimmte Themen die Betreuung/Verantwortung abgeben?

Natürlich könnte man hier noch weitere Themen aufzählen und beispielsweise auch über SaaS-Lösungen sprechen. Dies sollte aber nur ein kleiner Anreiz sein, mal über das Thema Cloud nachzudenken, sofern Sie das noch nicht getan haben.

Sollten Sie hier Gesprächsbedarf haben oder Unterstützung wünschen, wenden Sie sich gerne an mich. Dann schauen wir uns gemeinsam an, in wie weit wir Ihre IT-Infrastruktur auf das nächste Level heben können.